Presse & Leserstimmen

Presse

  • Stefan May

    "Wiener Zeitung": Herr Mann, Sie sind der Sohn der Heinrich Mann-Tochter Leonie und des tschechischen Schriftstellers Ludvik Askenazy. Ihre Kindheit haben Sie in der Tschechoslowakei verbracht, später haben Sie an der Berliner Filmhochschule studiert. Wie kamen Sie zu Tantra?

    Saranam Mann: Ich war inspiriert von den 68ern. Und als sich mein bester Schulfreund und meine damalige Freundin ineinander verliebten, habe ich zugestimmt, dass wir zu dritt sind. Aber während unseres Beziehungsalltags wurde mir nach und nach bewusst, dass ich nicht liebesfähig genug bin, und nach fünf Jahren ist diese Beziehung auseinander gegangen, weil ich nicht mehr damit umgehen konnte, dass ich nicht genug liebe. Später wurde mir klar, wie unreif wir alle drei für diese Beziehung waren, trotzdem hat es mich angesteckt, ich fand es toll, zu dritt zu sein. In dieser Zeit der Trennungsphase lernte ich Tantra kennen, erst einmal durch Bücher. Ich dachte, das ist ein anderer Weg, um lieben zu lernen.

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    Stefan May
    Wiener Zeitung
  • Stefan May

    Saranam Ludvik Mann hat seinen Großvater Heinrich nie kennengelernt. Dennoch - so sagt er - haben ihm die Ideen des berühmten Literaten den Weg gewiesen. Als Tantralehrer geht es Mann darum, Tabus zu überwinden und ein lustvoller und liebender Mensch zu werden.

    Er ist schlank, hat einen dunklen Teint, trägt lange schwarze Locken und verehrt seinen Großvater Heinrich. "Ich verehre ihn für seine humanistische Überzeugung, dass Kunst eine aufklärende Funktion hat, um die Gesellschaft zum Besseren zu verändern." Saranam Ludvik Mann ist Tantralehrer. Seinen Großvater Heinrich verehrt er mehr als dessen noch berühmteren Bruder Thomas. Weiterlesen
    Stefan May
    Deutschlandfunk Kultur
  • Gunda Windmüller
    Ich habe mich auf die Suche begeben. Auf die Suche nach dem deutschen Sex. Ein Weg hat mich dabei nach Berlin-Schöneberg geführt. Denn wenn man wirklich etwas über die sexuellen Probleme von Männern und Frauen hören will, dann kann man Ratgeber lesen oder in Swinger-Clubs gehen. Aber am Besten trifft man sich mit Saranam Mann. Den Enkel des Schriftstellers Heinrich Mann. Saranam betreibt in Berlin, gemeinsam mit seiner Lebensgemeinschaft mit acht Menschen, schon seit knapp 20 Jahren ein Tantra-Studio. Er ist Sexualtherapeut und sachter Missionar in Sachen Lust und Liebe. Weiterlesen
    Gunda Windmüller
    The Huffington Post
  • Johannes Niederhauser

    Heinrich Manns Enkel Saranam Ludvik Mann führt die Idee seines Großvaters von sexueller und persönlicher Befreiung und Überwindung fort.

    Die Familie Mann mit ihren berühmtesten Vertretern Thomas, Heinrich und Golo hat eine ähnliche Faszination wie die Kennedys. Unglück, Erfolg, Selbstmorde, Ruhm und sexuelle Ausschweifungen liegen nahe beieinander. Thomas Mann unterdrückte seine Homosexualität. Heinrich Mann hatte Liebschaften mit allerlei Frauen. Der eine wurde weltberühmt, doch bezahlte dafür mit der Unterdrückung seiner sexuellen Lust. Der andere lebte seine Sexualität aus, war aber zu Lebzeiten wenig beachtet. Heinrich Manns Enkel Saranam Ludvik Mann—Sohn von Leonie Mann und dem tschechischen Schriftsteller Ludvík Aškenazy—führt die Idee seines Großvaters von sexueller und persönlicher Befreiung und Überwindung fort. Saranam betreibt mit Freunden in Berlin die älteste Tantraschule Deutschlands—das Diamond Lotus Institut—und lebt in einer sexuell offenen Lebensgemeinschaft. Wir haben uns also mit dem einfühlsamen und sympathischen Enkel des lockereren der beiden Mann-Brüder getroffen, um über Tantra, Nietzsche, Erbsünde, Pornografie und seine Familie zu reden.

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Leserstimmen

  • Claudia
    Lieber Saranam, gestern habe ich dein Buch „ausgelesen“ und möchte dir nun gerne meine Rückmeldung geben. Am besten beschreibe und teile ich ein wenig meinen Prozess, durch welchen ich während des Lesens „gegangen“ bin, ebenso einige Gedanken – möge dir das helfen, dein Werk aus einer anderen Perspektive wahrnehmen zu können. Also – weniger „fachlich“ sondern mehr von Herz und Seele aus… Vorneweg noch ein Punkt – ich kenne zum jetzigen Zeitpunkt noch keine vergleichbare Literatur (in Form und Inhalt), habe jedoch das Gefühl, dass dieses Buch „etwas Besonderes“ sein könnte – auf dem Markt und sich dies dann auch entsprechend im Preis ausdrücken sollte. Wie bereits schon persönlich ausgeführt, dieses Buch ist eines der wenigen Büchern, die ich ziemlich am Stück bis ganz zum Ende gelesen habe. Währenddessen habe ich mich auf eine Reise mitgenommen gefühlt. Sozusagen einfühlsam begleitet und herangeführt, in oder an das Thema Sexualität, Tantra und mehr. Beendet habe ich diese Reise in Gefühlen von Sefem inneren Frieden, weiter befreit von inneren Zweifeln…. Genaugenommen bin ich auf dieser Reise (auch zu mir selbst), immer wieder meinen Vorurteilen, Ängsten und Schamgefühlen begegnet, meinen (Ab-)Wertungen und ähnlichen Ausdrucksformen meinen Egos. Konkreter heißt das auch, dass ich durch die textliche Ebene mein „persönliches Schicksal“ als Frau – mit allem, was dazu gehört – besser annehmen kann und es auch noch ent-personifizierter betrachten kann, auch auf kollektiver Ebene, auch als Folge und Teil der Menschheitsentwicklung und damit mein persönliches „Leiden“ an der einen oder anderen Stelle sich „relativiert“ (patriarchale Strukturen, die Leiden meiner weiblichen Ahnen etc.). Nun habe ich diese Haltung bereits in den vergangenen zwei Jahren bei euch am Institut während der Ausbildung in der Ausbildung zur Tantra Masseurin bereits vermittelt bekommen bzw. in Teilen wohl auch assimiliert und/oder integriert. Und so war dieses Werk wie eine Essenz dessen. Bezüglich der Fotos, die die Inhalte mit so viel Präsenz begleiten, sei gesagt – ich hatte bei dem einen oder anderen Foto im ersten Moment schon mal die Lust anhalten müssen. Ich kann nicht verhehlen, dass ich sie unmittelbar als „pornographisch“ wahrgenommen habe. Mit fortschreitender Seitenzahl – im Prozess des Verstehens und des „Verbindens“ von Bild und Text, Gedanken und Gefühlen, wandelte sich meine Sichtweise und Wahrnehmung zusehends. Aus mancher „Bewertung“ erwuchs ein Staunen, ein Lieben, ein Begehren, ein Wunsch und/oder Bedürfnis nach derartigen tiefen Erlebnissen – der Gefühle des Verbunden seins, des Eins seins mit Allem. So konnte ich wirklich „erkennen“, wieviel Liebe und Zuwendung zwischen den Beteiligten geflossen sein dürfte. Samt der Lust und Leichtigkeit…und alle Kritik war verflogen… So lädt dieses Buch flüsternd dazu ein – abschließend essentiell gesprochen – zu lernen, den Geist zu öffnen, die Menschheitsentwicklung ein wenig besser zu verstehen. Es ist dir unter anderem gelungen, eine Brücke zwischen der Jahrtausend Jahre alten Philosophie des Tantra, freier formuliert – tiefer Spiritualität - und modernsten, wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Gehirnforschung zu schlagen. Der Leser kann sich auf vielfältige Weise weiterbilden – Philosophie, Religion, Geschichtliche, Psychologie und weitere „Felder“ finden Einzug und so ist der Leser eingeladen, sich auf den Weg zu machen… vor allem, zu sich selbst, es lädt ein, zum Fühlen, Mitfühlen und Verführen…. :o) sich selbst und andere…. :o) Fühl dich umarmt, Saranam
    Claudia
  • Ivone Brogle
    Was für ein wunderbares Buch...eine tägliche Inspiration...kurz verweilen, eine Seite aufschlagen und hineintauchen in den zärtlichen Weltfrieden! Ich danke Dir, Saranam Ludvik Mann und allen Beteiligten an diesem Werk.
    Ivone Brogle

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